Immobilien als Kapitalanlage

Immobilien als Kapitalanlage | Immobilienmakler Bonn

Kapitalanlage: Wie kann man die geeignete Immobilie finden?

Eine Immobilie kaufen ist immer ein gewagtes Geschäft. Gerade in Zeiten der Einführung der Mietenbremse und anderen Restriktionen, die eventuell noch folgen, ist es eine Fahrt ins Ungewisse. Jedoch hat man auf der anderen Seite auch Sicherheiten: die Immobilie selbst. Wie findet man derzeit eine geeignete Immobilie als Kapitalanlage?

Immobilien als Kapitalanlage

Immobilien als Kapitalanlage waren für ein ganzes Jahrzehnt nun der Renner und auch während der Pandemie hat sich das nicht verändert. Nicht umsonst heißen Immobilien noch immer Betongold. In Deutschland liegt die Eigentümerquote laut Statistischen Bundesamt bei rund 46,5%. Dabei wohnen die Eigentümer oft selbst in der Immobilie. Die Immobilie zu nutzen und gleichzeitig als Kapitalanlage zu verwenden ist also in Deutschland sehr beliebt. Die andere beliebte Variante ist das Vermieten. Hierbei kann durch die Mieteinnahme einer Kapitalanlage-Eigentumswohnung das Einkommen aufgebessert werden. Grund für den noch immer anhaltenden Boom am Immobilienmarkt ist die lockere Geldpolitik der EZB. Es werden kaum Zinsen verlangt.

Mietwohnung oder Miethaus

Eine Investition in eine Mietwohnung oder ein Miethaus lohnt sich, wenn die Immobilie nicht überbewertet ist. Das Gebäude sollte zudem gut erhalten sein und sichere Mieteinnahmen sollten winken.

Für eine Kapitalanlage in eine Mietwohnung gibt es spezielle Baufirmen und Entwickler, die sich mit dieser Materie beschäftigen und Mietwohnungen als Kapitalanlage anbieten. Sie haben speziell die steuerlichen Aspekte im Visier und kennen sich in dieser Materie gut aus. Manche Entwickler bieten zudem die Vermietung, Hausverwaltung und Mieter-Vertragsabwicklungen mit an, sodass man eine sichere Rendite erhält und sonst nichts mit der Wohnung zu tun hat. Für Laien ist diese Variante attraktiv und zeitsparend. Es sollte jedoch genau auf die Konditionen geachtet werden. Wichtig ist nach wie vor die Eintragung als Besitzer ins Grundbuch.

Geschäftsräume

Viele Geschäftsinhaber werden die Pandemie nicht überleben. Es wird also zu einer Fluktuation im Bereich Geschäftsräume kommen. Insolvenzen können jedoch auch die Vermieter treffen. Deshalb ist es im Moment nicht unbedingt ratsam, eine Geschäftsimmobilie zu erwerben. Wer spekulativ unterwegs ist, sieht den Kauf einer Geschäftsimmobilie in einer strategisch günstigen Lage derzeit als besonders interessant an. Wer eher vorsichtig handeln möchte, dem sei derzeit davon abzuraten, da es unabsehbar ist, wie sich die Pandemie und die damit verbunden staatlichen Repressionen und Gesetze entwickeln werden. Möglicherweise gibt es eine Steuer auf Eigentum? Möglicherweise werden alle Mietobergrenzen limitiert? Die Ungewissheit ist groß, deshalb sollte hier nur jemand investieren, der ein sehr gutes Objekt in einer sehr guten Lage ergattern kann, welches zu einem sehr guten Preis angeboten wird.

Wohnung für den eigenen Gebrauch

Eine Wohnung für den eigenen Gebrauch ist in Zeiten wie diesen eine gute Kapitalanlage mit relativ wenig Risiko. Gerade wenn wir nicht wissen, ob uns eine Hyperinflation ereilen wird, dann kann das eigene Dach über dem Kopf Gold wert sein. Immer wichtig ist die Lage. Möglicherweise ist auch der Grundriss derzeit ein wichtiges Kriterium. Wenn kein Geld vorhanden, könnte man Teile der Wohnung vermieten. So kann die eigene Wohnung immer finanziert werden, egal ob eine Wirtschaftskrise kommt oder nicht.

Um die geeignete Immobilie zu finden eignen sich diverse Internetplattformen. Sie sind meist sehr professionell und bieten einen ersten Einblick in die Immobilien am Markt. Von privat oder Makler angeboten: beide Alternativen können interessant sein, und zum gewünschten Ergebnis führen.

Aber auch ein Kauf von Neubauwohnungen direkt von der Wohnbaugenossenschaft ist möglich. Hierzu sucht man nach Bauträgern, die Projekte in dem Viertel anbieten in dem man gerne eine Immobilie kaufen möchte, oder man sucht sich überhaupt schöne Bauvorhaben, die einen architektonisch ansprechen. Denn es sei gesagt: die Architektur sollte ein Kaufkriterium sein. So lassen sich Wohnungen von renommierten Architekten und Architektinnen später wieder besser verkaufen und meist haben sie einen höheren Wohnwert. Damit ist gemeint, dass die Ästhetik eine Rolle spielt und wenn man selbst darin wohnt, hat man ein Stück Eigentum, an dem sich das Herz jeden Tag erfreut.

Das eigene Haus

Möchte man in ein Haus investieren, dann ist der Makler eine Option, um an gute und interessante Immobilien zu kommen. Der Vorteil ist, dass der Makler nur jene Immobilien anbietet, die auch für den Kunden tatsächlich interessant sein könnten. So spart man viel Zeit beim Suchen. Häuser, vor allem auf dem Land, sind derzeit wieder sehr beliebt. Der eigene Garten kann ein Paradies an Möglichkeiten der Erholung bieten und gerade in Zeiten der Pandemie und danach sehr nützlich sein. Da wir nicht wissen, was "danach" sein wird, ist der Garten pures Potential. Ein Glashaus kann aufgestellt werden und Beete bieten die Möglichkeit der eigenen Gemüseproduktion. Frische Luft ist uneingeschränkt vorhanden und die Maske kann jederzeit abgesetzt werden.

Bauherr werden

Zu guter Letzt kann man auch selbst als Investor tätig werden. In einer Baugruppe oder alleine: die größten Gestaltungsmöglichkeiten bieten sich dem, der als Bauherr das Projekt selbst finanziert und einen Architekten beauftragt. Ein Abenteuer kann beginnen!